Panzerhalle

Mit​ dem Abzug des Österreichischen Bundesheeres stellte sich die Frage nach einer neuen Nutzung der Struberkaserne. Das Gebäude stand zwar nicht unter Denkmalschutz, dennoch sollte die bedeutende Architektur der späten 1930er-Jahre erhalten bleiben. Die Architekten der Panzerhalle lösten diese Frage, indem sie die Hallentore im Erdgeschoss beibehielten und die großformatigen Öffnungen mit dem hoch wärmedämmenden Stahlprofilsystem Jansen Janisol HI verglasten. Die hohe Wärmedämmung geht einher mit einer großen mechanischen Stabilität, die aufgrund des zu erwartenden hohen Publikumsverkehrs ein Kriterium war.

Sichtbeton, unverputztes Ziegelmauerwerk und die unverändert belassenen Toröffnungen prägen die „neue” Panzerhalle. Die raumabschließende Hülle bilden erdgeschossig umlaufend insgesamt 42 großformatige Elemente, bestehend aus fest verglasten Teilen und zwei öffenbaren Flügeln. Es war ein Anliegen der Architekten, die verschiedenen Schutzziele in einer durchgängigen Gestaltungslinie zu realisieren. Die Lösung bot das Stahlprofilsystem Jansen VISS Fire – bis zu einer Höhe von 420 Zentimeter wurden die Atrien mit Jansen VISS Fire TVS EI90 ausgebildet, darüber erfolgte ein Weiterbau mit Jansen VISS Fire TVS EI30. Die verglasten Atrien und Lufträume gestatten vielfältige Blickbeziehungen innerhalb dieses Bauteils. Nicht zuletzt unterstreichen sie den großzügigen Charakter der Architektur. Das Gelände der traditionsreichen Struberkaserne hat sich mit der Umnutzung in ein Wohngebiet grundlegend verändert. Mit ihrer gelungenen Symbiose von historischer Bausubstanz und zeitgemäßer Architektur transportiert sie die jahrzehntealte Identität des Ortes in ein neues Zeitalter.

Specyfikacja

Obiekt Biura i urzędy
Produkty
Lokalizacja Siezenheimerstraße 39a-d
5020 Salzburg
Österreich
Data ukończenia 2015
Architekt hobby a.; strobl architekten; LP architektur; Christoph Scheithauer
Klient Panzerhalle Betriebs GmbH
Wykonawca Manfred Brugger GmbH
Copyright AluKönigStahl